Am Sonntag, 18. November 2007 hatten wir die Freude, den 70. Geburtstag von Christa S. gemeinsam zu feiern. Im festlich geschmückten Saal nahmen die Dürrmenzer und die geladenen Gäste aus dem In- und Ausland Platz.
Es war - nicht nur für die älteren Geschwister, sondern insbesondere auch für die Jugendlichen - sehr interessant von Christa S. Leben zu hören - von einem Leben, das zum Vorbild ist. Bruder T. las aus Römer 11,18 "so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich." Er betonte, dass das Besondere an solchen gottesfürchtigen Menschen wie Christa S. ist, dass sie tiefe Wurzeln haben, und diese Wurzeln sind in Gott, in der Wahrheit. Solche Menschen lassen sich ermahnen und bearbeiten.
Gunter Sch., der Christa von den Anfängen der Gemeinde kennt, erzählte, dass sie ganz am Anfang der Gemeinde zu den wenigen Schwestern gehörte, die die Botschaft der Gemeinde mit einem Mal erfasst hat. Sie hat das Wort aufgenommen und geglaubt. Auch er betonte nochmal, dass Christa und ihr verstorbener Ehemann Werner Wurzeln in der Gemeinde Dürrmenz sind. Sie hatten und haben Tragkraft und sind Stützen und Pfeiler in der Gemeinde. "Wenn wir für Christa feiern, dann feiern wir auch für Werner", sagte Gunter Sch., "ihr ward ein Paar, eine Einheit, die funktioniert hat, so dass ihr zum großen Segen geworden seid!"
Das konnten auch die Kinder von Christa und Werner bezeugen, dass die Eltern eins waren und für die Einheit gekämpft haben. Sie erlebten ein gottesfürchtiges Heim wo das Wort gelebt wurde.
Johannes Sch. erwähnte in seiner Rede, dass der Vers aus Psalm 16,2 die Familie S. sehr geprägt hat: "Ich habe gesagt zu dem HERRN: Du bist ja der Herr! Ich weiß von keinem Gut außer dir." Dass dies eine Herzenseinstellung von Christa ist, war leicht zu spüren, als sie an der Reihe war, etwas zu sagen. Sie war voll von Dankbarkeit, wie Gott es für sie gemacht hat - auch in ihrer neuen Situation als Witwe - und sie blickte vorwärts auf all die Aufgaben, die für sie bereitliegen.
Das Fest war von musikalischen Beiträgen - insbesondere von ihren Enkeln und Kindern - umrahmt, und man konnte spüren, welch ein Segen durch Christas und Werners Leben entstanden ist.