Am 01. Dezember 2007 feierte die Gemeinde Dürrmenz ein Dankfest. Die Anfänge der Gemeinde liegen nun schon 50 Jahre zurück. Es begann um die Jahreswende 1956/57, als sich zwölf Jugendliche aus Pforzheim zu einer Freizeit
im Monbachtal (zwischen Pforzheim und Bad Liebenzell gelegen) zusammengefunden hatten. Hier wirkte Gott eine Erweckung in ihren Herzen, die so weitreichende Folgen haben sollte. Nach langem Suchen führte Gott die Gruppe in Leonberg mit den Brüdern aus Norwegen zusammen. Der Weg führte durch viele Nöte und Kämpfe, aber wir haben das Evangelium vom Sieg über die Sünde, von göttlicher Natur und von der Braut, von Gemeinschaft im Geist, von inniger Bruderliebe und von Bruderschaft gehört, geglaubt und im Leben erfahren. Und nachdem so viele Jahre inzwischen vergangen sind und dieses göttliche Leben in den Tugenden und in herrlicher Einheit im Geist ständig zugenommen hat, rufen wir mit dem Apostel Petrus den jüngeren und den kommenden Generationen in der Gemeinde Dürrmenz zu: „Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.“ 2. Petr. 1, 19. Am Ende des Jahres 1957 entstand der Kontakt zu den Geschwistern aus Eisingen und im März 1958 kam Bruder Gjermund Skreosen nach Pforzheim. Das schöne Fest wurde durch ein Lied der Kinder eröffnet, die in ihrem Lied fragten: Wer ist das Geburtstagskind, für wen feiern wir wohl dieses Fest? Und die Antwort lautet: Heute sind alle das Geburtstagskind. Durch die allermeisten Zeugnisse bei diesem Fest wurde auch deutlich: Wir feiern heute ebenso ein Dankfest für unseren lieben Bruder Gjermund Skreosen. Neunzehn Jahre hat er zu sehr, sehr großem Segen in der Gemeinde (damals noch Eisingen) gewirkt. Ihm und seiner Familie verdanken wir außerordentlich viel.
Eine ganze Reihe Gäste haben uns zu diesem Fest besucht u.a. die Brüder Björn N., Arild T., Christoph M., Walter W., Gerhard und Ursel H., sowie Randi Skreosen und einige ihrer Kinder.
Björn N. betonte in seiner Rede besonders, was wir hier sehen ist ein Werk des Herrn, es ist Gottes Werk. Hier ist eine lebenskräftige Gemeinde, die durch Gottes Wort und Geist gebaut wird. Es ist groß, wenn man fünfzig Jahre treu in der Bruderschaft bleibt, damit bezeugt man, dass man den Preis bezahlt hat. Nun müssen wir im gleichen Geist bleiben. Weiter sagte er: Eure Geschichte ist auch meine Geschichte. Die vielen Besuche, besonders im Anfang, der Geschwister aus Pforzheim/Eisingen in Brevik und in unserer Familie (Familie Pinehas Nilsen) haben Gemeinschaft und viel Gutes bewirkt. Ich danke für das, was die Gemeinde Pforzheim/Eisingen/Dürrmenz unserer Gemeinde und unserer Familie an Gutem zugeführt hat. Auch Bruder Arild T. drückte seine besondere Dankbarkeit für Gjermund Skreosen aus. Er erinnerte an zwei Aussagen von Gj. Skreosen, die besonderen Eindruck auf ihn gemacht haben. Br. Skreosen sprach darüber: Wo bleibt nun unser Ruhm? Er ist ausgeschlossen! Röm. 3, 27. Und weiter: Jesus war der Erste, der sich selbst geopfert hat. Diese Botschaft bewirkt, dass Leben entsteht. Das Leben ist erschienen und wir haben es gesehen und betastet.
Br. Christoph M. sagte: Ich bin durch die Arbeit von Gjermund Skreosen geprägt worden und habe von ihm Hilfe bekommen. Er wies auch auf Abraham hin, der zu Gott sagte: „Hier bin ich!“ und der sofort dem Wort Gottes folgte. Johannes S. drückte seine Dankbarkeit mit den Worten aus: Ich bin dankbar dafür, dass damals Menschen kamen, die Gottes Wort brachten und ich bin dankbar dafür, dass damals Menschen da waren, die diese Botschaft annahmen. Diese Botschaft ist keine bloße Theorie, sie bringt das Leben - Tatsachen – hervor. Wir feiern nicht nur für eine schöne Vergangenheit, sondern wir feiern auch für eine herrliche Gegenwart in der Gemeinde.
In einem Film erzählten eine ganze Reihe Geschwister von den Anfängen der Gemeinde und von der folgenden Zeit in der Gemeinde bis heute. Eine Gesprächsrunde auf der Bühne mit Johannes S. als Moderator und den Gesprächsteilnehmern Randi S., Annie S. und Arild T. brachte viel Interessantes aus dem Leben und dem Dienst dieser Geschwister in der Gemeinde hervor. Der Beitrag der Senioren der Gemeinde Dürrmenz bestand in dem Liedvortrag „Wach auf du Jesu Christi Braut“. Dazu wurde erläutert, welchen Eindruck dieses Lied hinterließ, als es Br. Arild T. 1957 während der Konferenz in Leonberg sang. Auch ein Lied vom Chor und ein Medley, von der Jugend vorgetragen, waren beeindruckende Beiträge, die das Fest mitprägten.
Zusammenfassend muss man sagen: Dieses Fest war ein herrliches, laut erschallendes Danklied unserem Gott und Vater und seinem Sohn Jesus Christus für sein Wort und für die Gemeinde.
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